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wavelow

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1

Montag, 19. Dezember 2011, 08:19

Der Wolf rollt in die USA

Lese hin und wieder gern in US Foren wo natürlich auch schon seit längerem über den Wolf diskutiert wird. Obwohl der Wolf von VW (noch ;-)) nicht dort angeboten wird, sind die Cowboys doch heiss auf den Wolf. VW gilt dort als sehr hochwertiger Hersteller, hat einen sehr guten Ruf im Amiland.

Nun gibts wohl bald die ersten Wölfe auf US Highways und Maisfeldern: Ein mexikanischer Händler vertickert speziell in die USA Wölfe für 40.000 USD. Mit Sicherheit werden einige zuschlagen, schon weil es dort zur Zeit noch exklusiver als hier ist einen Wolf zu fahren. Es gibt ja so gut wie keine dort.

Hauptprobleme der ersten Käufer dürften aber sein: Woher Teile und Service bekommen? Wo man hier schon auf einige Teile ewig warten muss. Wer amerikanische Autowerkstätten kennt, kennt ein weiteres Problem: Ausgebildete Fachleute sind sehr rar! Vor allem für deutsche Fahrzeuge. Händeringend suchen auf dem Kontinent die Werkstätten Schrauber mit Erfahrung an deutschen Autos. Da kann man als Schrauber echt gut verdienen wenn man dies drauf hat. Aufgrund der beknackten und restriktiven Einwanderungspolitik der Amis können diese auch nicht einfach importiert werden - anders als in Kanada z.B. Die Kanadier sind hier wesentlich schlauer und erlauben genau den Fachkräften Zutritt die sie grad brauchen. Im Gegenzug sinkt aber auch das Lohnniveau für den Job. Gibt ja genug Bewerber. Bis das im Amiland soweit ist, müssen wohl noch 8 Obamas hintereinander an der Macht gewesen sein.


Vor allem aber dürfte interessant sein, wie der Kern- und Hauptmarkt für Pickups den Wolf letztlich beurteilt. VW zögert sicherlich bewusst mit dem Schritt in die USA. Ein Fehler, ein grosser Imageverlust auf diesem Markt, speziell in dieser dort so wichtigen Fahrzeugkategorie wäre nicht gut für's Marketing. Und so lassen sie uns und die Käufer aus anderen Ländern wohl erstmal die ersten kleinen Macken auskurieren und Erfahrungen sammeln.
Aber wenn sie dort Erfolg haben dann wohl richtig. Dann dürften Stückzahlen zusammen kommen, die die Gauchos in Argentinien wohl an die Grenze bringen dürften. :D


Schön auch der Werbetext des Händlers:
(Vergiss deinen F-150 oder Silverado) :P

Forget your f150 or silverado, this truck is by far more reliable,clean and

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Bliebe der Wolf im Walde, so würd' er nicht beschrien.

philimo

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2

Montag, 19. Dezember 2011, 10:36

Bin da eher skeptisch ob man sich dort gegen die große Konkurrenz durchsetzen kann, vergleichsweise ist der Amarok ja untermotorisiert, die Amerikaner sind ja diesen riesen V8's gewohnt aus Ihren Dodges und GMC's und Chevrolets, und Fords usw.

Greenhorn

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3

Montag, 19. Dezember 2011, 13:03

Ich wage zu bezweifeln dass der Amarok in den USA einen durchschlagenden Erfolg feiern wird. Wie gesagt sind Europäische Autos bzw. Deutsche Autos in USA Statussymbole und der Amarok ist für die Amerikaner schlicht und einfach zu teuer. Vor allem im Moment wo es der US Wirtschaft nicht so wahnsinnig gut geht. Will heissen, dass wenn ihn wohl jemand kauft dies eher der Schickimicki SUV Fahrer sein wird, aber der Farmer irgendwo in Idaho wird wohl eher auf die herkömmlichen Pickups zurück greiffen.

Meine Einschätzung und ev. auch die von VW, denn sonst hätten die estimmt schon selber angefangen den Amarock in den USA zu vermarkten......
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wavelow

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4

Montag, 19. Dezember 2011, 13:10

The big problem: Die Spritpreise sind mittlerweile auch dort relativ hoch. Zu hoch damit es einem egal ist ob er einen V8 damit beheizt oder sich doch mal nach was Wirtschaftlicherem umschaut. Diese Zeiten mit V8 und Co. sind dort vorbei. US Pickups werden nur noch mit Riesen Rabatten losgeschlagen. Der 2 Liter Motor ist aber tatsächlich gewöhnungsbedürftig, ja sogar für uns hier.

Ob er je einen F-150 ersetzen wird will ich mal auch nicht glauben. Aber wenn er schon mal Toyota und Nissan in die Schranken weisen würde, wär's doch schon was :P
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Sisko

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5

Montag, 19. Dezember 2011, 13:14

Ja,

für Amerika müsste der Wolf noch etwas wachsen,

für Deutschland sind seine Dimensionen super, aber verglichen mit der US-Pickupflotte fehlt doch noch etwas......


Gruß Sisko
Don't dream it, be it!

wavelow

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6

Montag, 19. Dezember 2011, 13:26

Sisko, ich bin fest davon überzeugt, dass auch die Amis schrumpfen werden. Die Zeiten ändern sich grad zu gewaltig. Und Hersteller müssen weltweit verkaufen um überhaupt noch überleben zu können. Fiat wird Dodge hier bestimmt auch bald die Flügel ein wenig stutzen. Schade um den schönen RAM aber so wird es kommen ist meine persönliche Meinung. So kann Fiat den nächsten RAM halt überall auf der Welt anbieten.

VW war ja vielleicht nicht ganz so dumm: Immerhin größer als die typische Weltkonkurrenz aus Japan aber noch einen Tick kleiner als die Amis. Der Wolf wurde genau dazwischen platziert. Ob es schlau oder dumm war wird die Zeit zeigen.

Wie gesagt: Alles nur meine Vermutungen die auf keinerlei Fakten oder Besserwisserei basieren... Only free brainstorming :)
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7

Montag, 19. Dezember 2011, 13:38

Hallo WaveLow,


da bin ich mit Deinem Brainstorming absolut dacore, wenn die Ram's und Co schrumpfen (so schade es auch ist ;( ), dann kann der Amarok nur gewinnen. Mittlerweile kostet die Gallone in USA ja auch schon richtig was, die gute alte unbeschwerte Cumminszeit ist nun wohl vorbei...

Gruß Sisko
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8

Montag, 19. Dezember 2011, 15:02

Dafür hat VWN ja demnächst den 3lV6 & die 8-Gang Automatik für den Wolf im Portfolio. Ich erwähnte ja im Forum schon über die Vorbereitungen /Anpassungen des 3l V6 für den Amarok.
Dann gibt es auch Chancen auf in den USA. ;)

Glück Auf
Der Harzer

smc_stefan

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9

Montag, 19. Dezember 2011, 19:57

Und dann müssen die Amis nur mehr bereit sein die Umstände des Dieselfahrens bei so einem (für die USA) kleinen Truck in Kauf zu nehmen, Diesel gibts dort nicht an jeder Dorftanke, meist muss man sich bei der LKW Tanke anstellen... Bei nem F250, 350, RAM 2500 und aufwärts ja ok, die haben ne ordentliche Nutzlast und werden drüben wirklich mehr für die Arbeit verwendet als für die Freizeit.

Ganz im gegenteil zu den F150, 1500er Rams, etc... Die laufen sehr viel bei privaten Besitzern und da ist Komfort gefragt und Power. Überraschenderweise sind die V8 derzeit überhaupt nicht im Rücklauf sonder werde gekauft wie vor der Krise...

Irgendwann wirds bei den Amis auch enger werden aber dann steigen die vielleicht auf nen V6 Benziner zurück (für den F150 gäbs jetzt nen neuen V6, der wär richtig super, auch hierzulande!). Einen ausgehungerten 2L Vierzylinder kannst du drüben keinem andrehen und das mit dem V6 Diesel ist ja auch nicht der Überhammer...

Ich denke VW weiß schon ganz genau warum sie so lange zuwarten, zumal der Amarok im Vergleich zu den Amis lächerlich klein ist....

hajwien

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10

Dienstag, 20. Dezember 2011, 18:12

Die erste Reaktion eines (amerikanischen und auch eingefleischter VW-Fahrer) Freundes von mir:- ein Pickup mit 2 Liter ... bei uns kauft keiner einen Pickup mit weniger als doppelt so viel ... LOL - Meines Erachtens ist ein Amarok in den Staaten sowieso in den nächsten Jahren nur mit V6 oder ähnliches (doch eine sparsame bzw "hoch technoligie-rte" Version) zum Vorzeigen bzw als reine Imagepflege/Platzhalter da ... es kommen ja bessere Zeiten (Spritpreise/US-trägheit) - wenn nicht für die Europäer dann auf jeden Fall für die europäische Technologie bzw EU/Ami Kooperationen ... :rolleyes: